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Die Firmengeschichte des Motorsägenherstellers Stihl


Die Erfolgsgeschichte des schwäbischen Motorsägenherstellers Stihl in Waiblingen, begann im Jahr 1926. Initiator war Andreas Stihl. Dieser wollte nach seinem Maschinenbaustudium den Waldarbeitern ihre Arbeit erleichtern und tüftelte an der ersten Motorsäge.
Um die Entwicklung und Präzisierung dieser 1926 vorgestellten Säge finanzieren zu können, stellte sein Unternehmen mit dem Namen “A. Stihl Ingenieursbüro”, erst einmal Waschmaschinen und Dampfkessel-Vorfeueranlagen her.

Völlig neue Entwicklung

Der Plan ging auf und Andreas Stihl konnte 1929 seine zweite Motorsäge vorstellen. Dies war auch die erste Säge, welche mittels Benzinmotor betrieben wurde.
Der Erfolg gab ihm recht und so begann er 1931, ein Jahr nachdem er die erste tragbare Motorsäge entwickelt hatte, auch im Ausland für seine Sägen zu werben.
In den Holzfällerstaaten USA, Kanada und Russland musste Stihl nicht viel Überzeugungsarbeit leisten und konnte eine beträchtliche Anzahl seiner Sägen dorthin exportieren.

Die Produktion geht weiter

Durch den großen Erfolg musste Stihl immer mehr Mitarbeiter einstellen und das Werk in Stuttgart-Bad Cannstatt wurde zu klein.
1938 kaufte Stihl deshalb, in Neustadt an der Rems, eine alte Papiermühle. Dieses “Zweitwerk” wurde auch zum “Zufluchtsort” des Unternehmens, nachdem das Hauptwerk, beim Bombenangriff auf Cannstatt 1944, komplett zerstört wurde.

Trotz Krieg und der damit einhergehenden sinkenden Arbeiterzahl wurde die Produktion und Weiterentwicklung der Sägen fortgesetzt. Außerdem verstand es Stihl, den Aufschwung nach dem Krieg für sein Unternehmen zu nutzen. Von 1948 bis 1963 stellte das Unternehmen zudem kleine Traktoren für die Landwirtschaft her. Vor allem aber die von Stihl entwickelten und universell einsetzbaren Einmann-Motorsägen trugen zum anhaltenden Erfolg des Unternehmens bei, sodass Stihl 1971 zum weltweit größten Kettensägenhersteller aufgestiegen war.

Es folgten weitere Firmengründungen im Ausland und die Ausweitung der Import- und Exportverträge. Die Entwicklung neuer Sägen und dazugehöriger Technik litt darunter nicht, sodass das Unternehmen, auch nach dem Tod des Firmengründers Andreas Stihl und der Unternehmensübernahme durch dessen Sohn Hans Peter Stihl, 1973, stetig Gewinne einfuhr und weiter expandierte.

1992 übernahm Stihl den österreichischen Gartengerätehersteller Viking und 1995 wurden alle in Deutschland bestehenden Stihl-Werke zur “Stihl Holding AG & Co. KG”, zusammengefasst bevor 1997 alle Stihl-Firmen zur Stihl AG verschmolzen wurden.
Mit dem Orkan “Lothar”, im Jahr 2000, bekamen die Produkte von Stihl nochmals einen höheren Stellenwert und Stihl entschloss sich nun auch, Profitechnik wie den speziell entwickelten Katalysator, in Hobby-Geräte einzubauen.
Nachdem 2002 Hans Peter Stihl in den Aufsichtsrat seiner Firma wechselte, übernahm erstmals ein externer Vorstand das Familienunternehmen “Stihl AG”. Aber auch unter neuer Führung hielt der Erfolg an, sodass 2004 ein neues Entwicklungszentrum in Waiblingen gebaut wurde. 2008 übernahm Stihl noch die Firma Zama, einen Vergaserhersteller aus Hongkong, und etablierte sich auch im Bereich der Gartengeräteherstellung weiter.

Stihl ist bis heute ein sehr beständiges Unternehmen, welches seine Umsätze,von Beginn an, stetig und nur durch Neuentwicklungen und den Vertrieb seiner Produkte, steigern konnte.

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