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Die Firmengeschichte Motorsägenherstellers Husqvarna


Die heutige, schwedische Firma Husqvarna AB stellt im Wesentlichen Arbeitsgeräte her für die Garten- und Waldpflege. Besonders bekannt und auch beliebt wegen ihrer Robustheit sind die Rasenmäher und Benzin-Kettensägen.

Musketen von Husqvarna

Musketen waren die ersten Produkte, die bereits schon 1689 eine gewisse Berühmtheit erlangten. Sie fanden schließlich auch Eingang in das Logo der Firma, einen Gewehrlauf, in den man gleichsam bedrohlich von vorne hinein blickt. Später dann, ab ca. 1872 waren auch Haushaltsgeräte aus Gusseisen oder Nähmaschinen von Husqvarna sehr begehrt.

Maschinen

Wilhelm Tham wurde dann 1877 Firmendirektor von Husqvarna. Er erkannte die Potenziale der Firma und seiner Mitarbeiter mit der Folge, dass er das Spektrum der Husqvarna-Produkte gezielt deutlich erweiterte, beispielsweise mit einem Fahrrad, das 1896 auf den Markt kam. Ab 1903 dann kamen sogar Motorräder hinzu. Die Geschäfte liefen so gut, dass Husqvarna 1918 sogar die Norrahammarer Stahlwerke übernehmen konnte. Danach wurden dann auch Kessel oder Handrasenmäher hergestellt. Übrigens waren die Motorräder schließlich von so überzeugender Qualität, dass damit in den 1920er Jahren Weltrekorde erzielt werden konnten. Mit diesem Ansporn ging man dann ab 1935 selbstbewusst über in eine Produktion von Leichtmotorrädern.

Die Haushaltsgerätesparte sollte aber dann in der Zeit des II. Weltkrieges und auch noch danach im Vordergrund stehen. Damit verbunden wurde schließlich auch die Produktion im Zusammenhang mit dem so genannten Sintermetall wie Widia. In der Konsequenz kam dann 1959 die erste Kettensäge von Husqvarna auf den Markt. In demselben Jahr wurde übrigens auch der erste Mikrowellenherd produziert.

Im Jahre 1977 ereignete sich dann eine ganz wesentliche Änderung. Husqvarna wurde nun selbst von der Electrolux-Gruppe übernommen, wobei der klangvolle Name Husqvarna aber erhalten blieb. Nun standen vor allem Elektro-Haushaltsgeräte im Fokus des Angebots. Das Wachstum ging weiter durch Übernahme des europäischen Geschäftsbereiches des Geräteherstellers McCulloch, der sich 1999 in der Insolvenz befand.

Weiter ging es im Übernahmekarussell mit Gardena, einem deutschen Gartengerätehersteller, der 2006 für ca. 730 Mio. Euro aufgekauft wurde.

Wirtschaft bedeutet immer auch komplexe, manchmal undurchschaubare und durchaus auch unlogische Verflechtungen. Als Husqvarna 2008 die Sparte “Outdoor-Produkte” von dem taiwanesischen Unternehmen Jenn Feng abkaufte, ergaben sich aus diesem Geschäft gleichsam auch auf dem nordamerikanischen Markt die Markenrechte an McCulloch.

Auf dem Firmengelände im südschwedischen Huskvarna östlich von Jönköping am Vätternsee kann man das interessante Werksmuseum besuchen. Ganz in der Nähe befinden sich auch alte, noch erhaltene Fabrikationsgebäude.

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