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Holzpellets nichtindustrielle Verwendung – Klassen A1, A2 und Klasse B


Industriellen Verwendung von Holzpellets sind die Pellets in fünf verschiedene Größenklassen und zwei in Wassergehaltsklassen (M10; M15) definiert. Werden Holzpellets zur nichtindustriellen Verwendung genommen, zum Beispiel bei einer Pelletsheizung im Eigenheim – also für den privaten Gebrauch, werden die Größenklassen D06 und D08 in der Wassergehaltsklasse M10 benutzt. Die Größenklasse gibt an wie groß die Pellets sind, also D06 bedeutet einen Durchmesser der Pellets von 6 mm, mit einer Toleranz von 1 mm und einer Länge von 3,15 bis maximal 45 mm. Die Wassergehaltsklasse gibt den Wasseranteil in den Pellets in Prozent an, also bei M10 liegt der Wassergehalt bei 10 %.

Klassen

Holzpellets in der nichtindustriellen Verwendung werden außerdem in unterschiedliche Klassen definiert, die die Herkunft und Holzart beinhalten, und Werte wie Stickstoffgehalt und Aschemenge bei der Verbrennung festlegen. Dies sind die Eigenschaftenklassen A1, A2 und Klasse B.

A1, A2 und B

Holzpellets der Klassen A1 und A2 werden aus frisch geschlagenem Holz hergestellt, oder nicht behandeltem Holz, dass nicht mit Chemikalien imprägniert wurde. Im Regelfall aus Holzsorten mit sehr geringer Ascheentstehung und einer geringen Stickstoffentwicklung beim Verbrennen in der Pelletsheizanlage. Bei der Klasse A1 wird Holz direkt vom Stamm verwendet und bei der Klasse A2 auch Holzreste und Baumrinde beigemischt. Daraus resultiert ein etwas höherer Asche- und Stickstoffwert.

Bei der Klasse A1 darf der Aschegehalt nur 0,7 % des Pellets sein, und eine Entstehung von Stickstoff maximal 0,3 % betragen. Bei der Klasse A2 sind diese Werte etwas höher klassifiziert, nämlich maximal 1,5 Aschegehalt und eine Stickstoffentwicklung von höchstens 0,5 %. Außerdem ist den Klassen der Heizwert definiert, der aber bei beiden Klassen recht gleich ist. A1 mit 16,5-19 MJ/kg und A2 mit 16,3-19 MJ/kg (Megajoule pro Kilogramm) als Energiewert.

Industrieholz

Die Klasse B von Holzpellets legt fest, dass auch bearbeitetes und benutztes Holz verwendet wird. Zum Beispiel Industrieholz aus Paletten, lackiertes Holz und auch chemisch bearbeitetes Holz. Hierdurch entsteht eine maximale Aschemenge von 3 % und der Stickstoffgehalt beträgt 1 %. Der Heizwert ist mit 16,0 bis 19 MJ/kg auch etwas geringer definiert.

Im Eigenheimgebrauch und bei kleineren Heizanlagen werden hochwertige Pellets verwendet. Und am Beispiel eines Eigenheims, ergeben 2 Tonnen Pellets eine vergleichbare Heizleistung von 1000 Liter Heizöl.

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