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Was steckt hinter der Norm: Holzpellets für Pelletskessel nach DIN 51731 bzw. ÖNORM M 7135?


Um die CO2-Emission des Hausbrandes zu reduzieren, wurde das Heizen mit Holzpellets in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum immer beliebter. Der nachwachsende Rohstoff Holz hat gegenüber anderen Heizmaterialien den Vorteil, dass Holz CO2 neutral verbrennt und die Transportwege kürzer sind als bei anderen Brennstoffen

Die Pelletieranlage

Holzpellets sind Presslinge, diese bestehen aus Holz und Sägenebenprodukten. Bevor die Rohstoffe gepresst werden können, werden diese mit einer Hammermühle zerkleinert und dann unter sehr hohen Druck ohne oder mit Beimengung von Zusatzstoffen in einer Pelletieranlage gepresst. Um die Qualität der Pellets zu bestimmen, hat das deutsche Institut für Normungen DIN und die österreichische ÖNORM verschiedene Kennzahlen herausgegeben.

Bis zum Jahr 2011 waren die Normungen DIN 51731 und die ÖNORM M 7135 maßgeblich. Die DIN-Normen stellten den Schwermetallgrad fest und die ÖNORMEN eher die mechanischen Anforderungen, sowie Lagerung und den Transport. DIN 51731 bzw. ÖNORN M 7135 sind Holzpellets mit einem Durchmesser von 5–6 mm und einer Länge von 8–30 mm, der Heizwert beträgt ca. 5 kWh/kg, der Wassergehalt ist niedriger als 10 %, die Asche, die bei der Verbrennung entsteht, hat ein Volumen weniger als 0,5 %.

Für enthaltenen Schwefel und Chlor sind Grenzwerte festgelegt worden. Die so klassifizierten Pellets bestehen zu 100 % aus Holz, sind rieselfähig und reiben sich wenig ab. Deshalb ist eine Lieferung im Tankwagen und das Einblasen in den Pellets-Lagerraum wegen der sehr geringen Staubentwicklung möglich. Die Schüttdichte ist auf mindestens 650 kg/m³ festgelegt, der Abrieb darf höchstens 1% betragen. Ebenso werden die Pellets in Säcken angeboten.

Normung für Biofeststoffe

Im Zuge der europäischen Vereinheitlichung wurden die Normungen DIN 51731 und ÖNORM M 7135 durch die DIN plus Normung abgelöst. Für Europa gilt die EN (europäische Norm) 14961 – dies ist die Normung für „feste Biobrennstoffe – Brennstoffspezifikationen und -klassen“. Hier unterscheidet man unter A1 und A2 für nichtindustrielle Verwendung. Für beide Klassen werden erntefrisches Holz oder unbehandelte Holzrückstände verwendet. Die Unterschiede beider Klassen liegen in einem minimalen höheren Asche- und Stickstoffgehalt, dieser richtet sich nach der Beschaffenheit des Holzes (Restholz, Rinde etc.). Die jeweilige Normung entnehmen Sie den Aufdrucken der Sackware oder dem Produktblatt des Pellets-Händlers.

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